Home-Office ist für viele Firmen Standard geworden. Aber mit dem alten Laptop am Küchentisch arbeiten? Das geht besser. Hier ist die Checkliste für einen produktiven Heimarbeitsplatz.
Warum die richtige Hardware wichtig ist
Ein schlecht ausgestatteter Home-Office-Platz kostet:
- Produktivität: Langsamer PC = langsames Arbeiten
- Gesundheit: Schlechte Ergonomie = Rücken- und Augenprobleme
- Motivation: Frust mit der Technik nervt
- Professionalität: Schlechtes Bild/Ton in Meetings macht keinen guten Eindruck
Die Investition in gutes Equipment zahlt sich schnell aus.
💻 Der PC oder Laptop
Laptop vom Arbeitgeber?
Ideal: Der Mitarbeiter bekommt einen Firmen-Laptop, der auch zuhause genutzt wird. Gleiche Umgebung, gleiche Software, IT kann supporten.
Eigener PC?
Manchmal nutzen Mitarbeiter eigene Geräte (BYOD). Dann sollte sichergestellt sein:
- Ausreichend Leistung für die Arbeit
- Aktuelle Sicherheitsupdates
- VPN-Zugang möglich
- Klare Regelung wer bei Problemen hilft
Mindestanforderungen 2026:
- CPU: Aktueller Intel i5/AMD Ryzen 5 oder besser
- RAM: 16 GB (8 GB ist zu wenig für Teams + Browser + Office)
- Speicher: SSD Pflicht – mindestens 256 GB
- Webcam: Integriert oder extern, mindestens 1080p
🖥️ Monitor – Unterschätzt aber wichtig
Auf dem kleinen Laptop-Display arbeiten? Geht, aber ist auf Dauer anstrengend.
Unsere Empfehlung:
- Größe: Mindestens 24 Zoll, besser 27 Zoll
- Auflösung: Full HD minimum, WQHD ideal
- Panel: IPS für gute Blickwinkel und Farben
- Höhenverstellbar: Für ergonomisches Arbeiten
Tipp: Zwei Monitore steigern die Produktivität enorm – ein Dokument links, die Kommunikation rechts.
⌨️ Tastatur & Maus
Die Laptop-Tastatur ist okay für unterwegs. Zuhause lohnt sich eine richtige Tastatur:
- Ergonomische Tastatur: Entlastet Handgelenke
- Mechanische Tastatur: Angenehmes Tippgefühl (aber lauter)
- Standard-Tastatur: Auch okay, Hauptsache bequem
Maus: Eine richtige Maus statt Touchpad. Ergonomische Formen gibt's für jeden Handgriff.
Kabellos? Praktisch, aber Akkus müssen geladen werden. Kabel ist zuverlässiger.
🎧 Headset – Pflicht für Meetings
Das Laptop-Mikrofon nimmt alles auf: Tastatur, Hintergrundgeräusche, Hall im Raum. Ein gutes Headset macht einen riesigen Unterschied.
Worauf achten:
- Mikrofon mit Noise Cancelling: Filtert Hintergrundgeräusche
- Bequeme Ohrpolster: Für lange Meetings
- Stummschalttaste: Schnell erreichbar
- Kabelgebunden oder Bluetooth: Beides okay, Kabel hat keine Akkuprobleme
Budget-Tipp: Gute Headsets gibt's ab 50€. Die teuren Gaming-Headsets sind oft übertrieben fürs Büro.
📷 Webcam – Falls nicht im Laptop
Integrierte Webcams sind oft mäßig. Eine externe Webcam lohnt sich wenn:
- Viele Video-Meetings
- Kundenkontakt per Video
- Die integrierte Kamera wirklich schlecht ist
Empfehlung: Full HD (1080p) reicht völlig. 4K ist fürs Meeting übertrieben.
🌐 Internet – Oft vergessen
Das beste Equipment hilft nichts wenn das Internet hakt:
- Mindestens 50 Mbit/s: Besser 100+
- WLAN oder Kabel?: Kabel ist stabiler, WLAN okay wenn Signal gut ist
- Router-Position: Nicht im Keller wenn der Arbeitsplatz im 2. Stock ist
- WLAN-Repeater/Mesh: Wenn das Signal nicht reicht
🪑 Nicht vergessen: Ergonomie
Keine Hardware, aber genauso wichtig:
- Ordentlicher Stuhl: Küchenstuhl geht kurzfristig, aber nicht dauerhaft
- Schreibtisch: Richtige Höhe, genug Platz
- Beleuchtung: Kein Gegenlicht bei Meetings, gutes Licht zum Arbeiten
- Monitor-Höhe: Oberkante auf Augenhöhe
✅ Die Checkliste zum Abhaken
Basis-Setup:
- ☐ PC/Laptop mit ausreichend Leistung
- ☐ Externer Monitor (24"+)
- ☐ Tastatur & Maus
- ☐ Headset mit Mikrofon
- ☐ Stabiles Internet
Erweitertes Setup:
- ☐ Zweiter Monitor
- ☐ Externe Webcam (1080p)
- ☐ Docking-Station (für Laptops)
- ☐ USB-Hub
- ☐ Schreibtischlampe
💰 Wer zahlt?
Das ist von Firma zu Firma unterschiedlich:
- Firmen-Equipment: Arbeitgeber stellt alles, bleibt Firmeneigentum
- Zuschuss: Pauschale für Home-Office-Ausstattung
- Mischform: Laptop von der Firma, Rest privat
Tipp für Arbeitgeber: Einheitliche Ausstattung macht den IT-Support einfacher.
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