Neue PCs fürs Büro? Für kleine Unternehmen ist die Hardware-Beschaffung oft nervig: Zu viele Optionen, undurchsichtige Preise, und am Ende passt die Hälfte nicht. Hier erfährst du, wie es besser geht.
Das Problem mit der IT-Beschaffung
Kleine Firmen stehen oft vor einem Dilemma:
- Elektronikmarkt: Consumer-Geräte, oft nicht für Dauerbetrieb ausgelegt
- Online-Großhändler: Riesige Auswahl, aber wer berät dich?
- Große IT-Systemhäuser: Teuer, lange Verträge, für 5-20 Mitarbeiter überdimensioniert
- Selbst zusammenstellen: Zeitaufwand, Fehlerrisiko
Das Ergebnis: Entweder zu viel bezahlt, oder Hardware die nicht passt.
💡 Worauf es wirklich ankommt
1. Anforderungen klar definieren
Bevor du irgendetwas kaufst: Was wird wirklich gebraucht?
- Office-Arbeit: E-Mail, Word, Excel, Browser → Einfacher PC reicht
- Buchhaltung & ERP: Etwas mehr RAM, zuverlässige Hardware
- Grafik & CAD: Starke CPU, dedizierte Grafikkarte, viel RAM
- Empfang/Kasse: Kompakt, leise, zuverlässig
Nicht jeder Arbeitsplatz braucht den gleichen PC. Das spart richtig Geld.
2. Business-Hardware vs. Consumer-Hardware
Es gibt einen Grund, warum HP, Dell und Lenovo separate Business-Linien haben:
- Längere Garantie: Oft 3 Jahre statt 1-2
- Vor-Ort-Service: Techniker kommt zu dir
- Ersatzteile verfügbar: Auch nach Jahren noch
- Robuster gebaut: Für Dauereinsatz ausgelegt
- Einheitliche Treiber: Weniger Probleme bei Updates
Das günstige Notebook aus dem Elektronikmarkt ist verlockend – aber wenn es nach 18 Monaten stirbt, war es nicht günstig.
3. Einheitlichkeit spart Support-Kosten
Wenn jeder Mitarbeiter ein anderes Gerät hat, wird Support zum Alptraum:
- Verschiedene Treiber
- Unterschiedliche Probleme
- Keine Ersatzteile austauschbar
- Jeder PC braucht individuelle Betreuung
Besser: 2-3 Standardkonfigurationen für verschiedene Anforderungen. Einfacher zu warten, Ersatzteile auf Lager, schneller Austausch bei Defekt.
🚫 Typische Fehler vermeiden
Fehler 1: Nur auf den Preis schauen
Der billigste PC kostet am Ende oft mehr – durch Ausfälle, Frust und verlorene Arbeitszeit.
Fehler 2: Überdimensionieren
Nicht jeder braucht einen High-End-PC. Ein Buchhalter braucht keine Gaming-Grafikkarte.
Fehler 3: Keine Garantie/Support einplanen
Was passiert, wenn ein PC ausfällt? Wer repariert? Wie schnell? Das muss vorher klar sein.
Fehler 4: Alles selbst machen wollen
Zeit ist Geld. Wenn der Geschäftsführer Stunden mit PC-Recherche verbringt, ist das teurer als ein Berater.
✅ So läuft's besser
- Bestandsaufnahme: Was ist da? Was muss ersetzt werden?
- Anforderungen pro Arbeitsplatz: Wer braucht was?
- Budget festlegen: Realistisch, nicht nur Anschaffung sondern auch Support
- Angebote vergleichen: Nicht nur Preis, auch Service und Garantie
- Lokalen Partner einbeziehen: Jemand der auch nach dem Kauf noch da ist
🤝 Der Vorteil eines lokalen Partners
Große Systemhäuser haben ihren Platz – für Konzerne mit IT-Abteilungen. Für kleine Firmen ist ein lokaler Ansprechpartner oft besser:
- Persönliche Beratung: Wir schauen uns an, was ihr wirklich braucht
- Flexible Lösungen: Kein starres Produktportfolio
- Schnelle Hilfe: Kurze Wege, kein Ticket-System
- Faire Preise: Keine überteuerten "Business-Aufschläge"
- Langfristige Betreuung: Wir kennen eure Systeme
Ihr bekommt keinen anonymen Vertriebsmitarbeiter, sondern einen Ansprechpartner der eure IT kennt.
💰 Was kostet das?
Richtwerte für solide Business-PCs (Stand 2026):
- Einfacher Office-PC: 400-600€
- Standard-Arbeitsplatz: 600-900€
- Leistungsstarker Arbeitsplatz: 900-1.400€
- Workstation (CAD, Grafik): 1.500-3.000€
Dazu kommen ggf. Monitore, Peripherie, Einrichtung. Aber: Ihr kauft keine Katze im Sack, sondern wisst genau was ihr bekommt.
IT-Beschaffung ohne Stress
Wir beraten kleine und mittlere Unternehmen bei der Hardware-Auswahl – ehrlich, transparent und ohne versteckte Kosten.
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